alle meine gelesenen Bücher bzw. von denen ich mir ein Vermerk gemacht habe … und meine Meinung dazu. Bei manchen ist es zu lange her, um meine Meinung zu äussern…

Andreas Eschbach
Punkte 10/10
bin grad Fan geworden:
http://www.andreaseschbach.com/werke/romane/romane.html
Michael Theurillat
Wetterschmöcker
Punkte 7/10
der Stoff interessant, und der Kommissar ist ein sympathischer Typ!

Kommissar Eschenbach steht vor einem Rätsel. Seine Ermittlungen führen ihn nach Zug zu einem weltweit operierenden Wirtschaftsunternehmen, das mit Rohstoffen handelt, und nach Muotathal, einem der abgeschiedensten Flecken der Schweiz.
Johannes Burkhardt
der Krieg der Kriege
Punkte 7/10
eine geschichtliche Abhandlung des Dreißigjährigen Krieges 1618-1648
Manchmal etwas zu wissenschaftlich beschrieben… aber allemal interessant!
Anthony Coles
Ein Gentleman in Arles – Tödliche Täuschung
Punkte 2/10
ein versnobter von sich eingenommener Peter Smith, mit seltsamen Freunden. Die Akteure der Handlung sind nicht glaubhaft.
Naja und wer liest schon jedes Jahr auf neue von Thomas Mann der Zauberberg!

Mel Odom
Die Halblinge
Punkte 8/10
Spannend, abwechslungsreich und ein wenig von Tolkien bedienend. Wirklich, wirklich gut geschrieben!

Klüpfel und Kober
Grimmbart / Kluftinger Bd.8
Kluftingers achter Fall

Punkte 9/10
wieder Standard Kluftinger…
Kluftingers neuer Fall führt ihn ins Schloss in Bad Grönenbach, wo ihn allerlei Merkwürdiges erwartet: Die Frau des Barons wurde nicht nur ermordet, sondern auch noch wie auf einem uralten Familienporträt hergerichtet. Auf dem Gemälde ist ein Mann mit seltsam gelben Augen zu sehen. Und der Baron verschwindet immer wieder
Terry Pratchett Scheibenwelt Romane
Punkte 8-9/10
witzig und geistreich ….
eine wirklich fiktive Welt….
Jonathan Nasaw
Der Sohn des Teufels
Punkte 8/10
“Erschreckende Einsichten in den Kopf eines multiplen Serienmörders.” — The Washington Post
Der coolste aller Serienkillerjäger: FBI-Mann E. L. Pender
Seit er zusehen musste, wie seine Stiefmutter nach ihrem Tod von Aasgeiern nahezu aufgefressen wurde, wird Luke dieses Bild nicht mehr los. Er kommt in psychiatrische Behandlung und fühlt sich dort unschuldig eingesperrt. Er entschließt sich, eine Liste von Personen aufzustellen, mit denen er nach seiner Entlassung abrechnen will. Ganz oben steht ein Mann, der ihn in die Anstalt gebracht hat: der FBI-Beamte E. L. Pender.

Jacques Berndorf
ein guter Mann
Punkte 9/10
guter Mann … gutes Buch
Terroristen planen, mitten in Berlin eine schmutzige Bombe zu zünden. Und es liegt am unscheinbaren Herrn Müller vom BND, das Land zu retten.

Herr Müller ist ein Mensch, der perfekt in der Masse untergehen kann. Genau das ist seine hohe Kunst, denn er ist Topagent des BND. Als sein syrischer Kontaktmann Achmed mitten in Berlin untertaucht, ahnt Müller, dass ein verheerender Anschlag bevorsteht. Fieberhaft folgt er Achmeds Spur.
David Rosenfelt
Bleivergiftung
schon zu lang her….
Maupassant
Bel-Ami
Punkte 10/10
Klassiker: sehr aufregende und durchaus aktuelle Geschichte so spannend und ironisch klug…
Tony Parsons
in eisiger Nacht
Punkte 9/10
Bei einem Einsatz erwartet Detective Max Wolfe ein schrecklicher Anblick: In einem Kühllaster liegen zwölf erfrorene Frauen. Es scheint, dass sie von Schleusern illegal ins Land geschafft wurden. Doch warum mussten sie sterben? Als man im Führerhaus des Lasters nicht zwölf, sondern dreizehn Pässe entdeckt, schöpft Max Hoffnung. Auf der Suche nach der dreizehnten Frau tauchen Max und seine Kollegen tief in die gefährliche Welt des Menschenhandels ein – und nicht jeder von ihnen wird lebend zurückkehren …
Martin Suter
Der Koch
Punkte 9/10
Weltweite Finanzkrise, Bürgerkrieg in Sri Lanka und eine Firma, die in aller Verschwiegenheit boomt: ›Love Food‹ fürs diskrete Tête-à-Têtes. Politische Gegenwart, Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit – ein Roman, der keinen Wunsch offenlässt.
Martin von Arndt
Rattenlinien
Punkte 9/10
Spannend
Andreas Eckart, mittlerweile über 60 Jahre alt, lebt seit seiner Flucht aus Deutschland Mitte der 30er Jahre nun in einem „cleanen“ Haus an der amerikanischen Westküste und beachtet die Weltpolitik wenig. Zu sehr haben ihn die Geschehnisse in Deutschland geprägt. Doch nach Ende des Krieges wird er vom amerikanischen Geheimdienst rekrutiert. Sein ehemaliger Assistent, Widersacher und zum Schluss Folterer will nach seinen Straftaten im Nazi-Deutschland über die Alpen nach Italien und von dort aus nach Südamerika entkommen. Ermutigt durch die Aussicht, einen brutalen Mörder zur Rechenschaft zu ziehen, stimmt Eckart dem Vorhaben zu und reist mit seinem neuen Partner Vanuzzi nach München, um die Rattenlinien über die Alpen zu kontrollieren
Peter Zeindler
Tante Aguri
Punkte 7/10
war schon zu lange her, um was zu sagen…
Ein Brandanschlag auf eine Pizzeria, dessen Zeuge der Journalist Edgar Zwahlen scheinbar zufällig wird, bildet den Auftakt zu einer Reihe von mysteriösen Begebenheiten, die sich im Umfeld eines bekannten Zürcher Gastronomen abspielen. Die Suche nach Täter und Motiv hält nicht nur dessen engsten Mitarbeiterstab in Atem, sondern Zwahlen, der bei seinen Recherchen auf die Unterstützung der attraktiven Patrizia
Martin von Arndt
Sojus
Punkte 8/10
ordentlich und spannend
1956 – Ex-Kommissar Andreas Eckart wird von einem früheren Mitstreiter kontaktiert, der für den MI6 ein explosives Dossier erwerben will: ein ungarischer Geheimpolizist möchte sich in den Westen absetzen und bietet eine Liste mit den Namen von KGB-Agenten und Doppelagenten. Eckart lehnt zunächst ab. Doch dann erfährt er, dass er einen Sohn hat, von dem er bislang nichts wusste, und dass dieser unter
dem Decknamen Sojus ebenfalls auf der Liste steht. Er lässt sich umstimmen und begibt sich auf eine heikle Mission
nach Budapest, wo gerade die sowjetische Invasion in vollem
Gange ist und die Stadt in Chaos und Gewalt versinkt …
Markku Ropponen
faule Finnen fangen keine Fische
Punkte 9/10
Die Studentin Ilona Lost hat den Sommer über in einem kleinen Supermarkt in Jyväskylä gearbeitet und wird an ihrem letzten Arbeitstag erschlagen. Da die Polizei den Fall nicht aufklären kann, beauftragt der Vater der Toten den Privatdetektiv Kuhala – und der kann die zusätzlichen Einnahmen momentan gut gebrauchen. Nicht nur wegen der horrenden Tierarztrechnungen für seinen Hund Jeri. Eine wunderbar finnisch-schräge Mörderjagd beginnt.
Walter Burk
Doppelbindung
Punkte 8/10
ja mal ein Krimi mit Bezug zur “Heimat”
Als Bruno Fässler, Chef der Appenzeller Kriminalpolizei, ins Berggasthaus Plattenbödeli im Alpstein gerufen wird, um einen Mord aufzuklären, geht er von einem Beziehungsdelikt aus. Doch welche Rolle spielt die verschwundene Halskette der Toten bei dieser Tat? Der passionierte Wanderer und Autor Roger Marty, der das Geschehen beobachtet und den Mord als Romanvorlage nutzen will, beginnt zu ermitteln. Er stößt dabei auf ein weiteres Delikt.
Rex Stout
es klingelt an der Tür
Punkte 8/10
-ein origineller und humorvolles Buch….
sagt die Krimicouch: https://www.krimi-couch.de/titel/1534-per-adresse-moerder-x-es-klingelte-an-der-tuer/
Fitzek
Noah
Punkte 9/10
wer Fitzek und Thriller liebt!

Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalenVerschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht …
Zdral
Tartufu
entfallen
Henning Mankel
all Bücher …
alle sehr gut aber auch düster und ….

1. Mörder ohne Gesicht. Kurt Wallanders
2. Hunde von Riga. Kurt Wallanders
3. Die weiße Löwin. Kurt Wallanders
4. Der Mann, der lächelte. Kurt Wallanders
5. Die falsche Fährte. Kurt Wallanders
6. Die fünfte Frau. Kurt Wallanders
7.  Mittsommermord. Kurt Wallanders
8. Die Brandmauer: Kurt Wallanders
9. Die Pyramide. Kurt Wallanders Vorgeschichte
10. Vor dem Frost: Kurt Wallanders
11. Der Feind im Schatten. Kurt Wallanders letzter Fall
John Dunning
Das Geheimnis des Buchhändlers
entfallen
Matthias Keidtel
* geht doch!
* das Leben geht weiter
entfallen
Arne Dahl
Böses Blut
entfallen
Peter Mayle
Mein Jahr in der Provence
gute Urlaubsliteratur
Jean-Christophe Rufin
Globalia

Punkte 8/10
Irgendwann i.d. Zukunft, Es herrscht Frieden, die absolute Demokratie regeln fast alles. Nur ein paar Andersdenkende wollen ausbrechen und das System kippen. Spannend bis zum Schluss… mit vielen Details, die sich schon heute abzeichnen wie ich finde.
Sven Regener
Neue Vahr Süd

Punkte 9/10
Ein literarisches Denkmal für eine Zeit und Stadt, die den linken Diskurs stark geprägt hat und die Typen wie Herr Lehmann ermöglicht haben.

Aufgewachsen in dem trostlosen, spiessbürgerlichen Neubauviertel Neue Vahr Süd – mit Anschluss an die Autobahn –, steht Frank Lehmann zum ersten Mal in seinem Leben vor einem echten Problem: Er hat schlicht und einfach vergessen, den Wehrdienst zu verweigern. Und während er nun in der Kaserne Strammstehen und bedingungslosen Gehorsam lernen soll, proben seine Freunde schon einmal die proletarische Weltrevolution. Und es kommt noch schlimmer, denn der Auszug von Zuhause in eine chaotische Wohngemeinschaft stellt Frank vor existenzielle Fragen wie: Wer macht den Abwasch? Und: Wer darf eigentlich Sibille küssen?
Theodor Storm
Der Schimmelreiter

keine Punkte einfach ein Klassiker
War Pflichtlektüre im Literaturunterricht… das Verstehen und Liebenlernen kommt erst später….
Dirk Bernemann
Asoziales Wohnen

Punkte 9/10
Bittersüßer Blick auf Gesellschaft, Existenzen der Menschen und Vergänglichkeit …
Mario Giordano
Serie Tante Poldi und …

Punkte 8/10
sehr unterhaltsame Krimis mit Humor verpackt, gut für den Urlaub usw.
Stefan Slupetzky
Im Netz des Lemmings

Punkte 10/10
eines der besten Krimis, die ich las…

Der Lemming versteht sie nicht mehr, die Welt. Und noch weniger versteht er das KAUDERWELSCH AUS INTERNET-SPRACHE UND ENGLISCH, das sein Sohn Ben mit seinem Freund Mario spricht. Als der Lemming sich mit ebendiesem Mario durch Zufall eine Strassenbahn teilt, PASSIERT DAS UNFASSBARE: Nach einem Blick auf sein Handy rennt der Bub unvermittelt aus der Bahn und begeht Suizid. 
Klaus-Peter Wolf
Ostfriesenschwur
nicht schlecht als dt. Krimi

Ein abgetrennter Kopf auf Wangerooge und ein Rumpf in Cuxhaven – doch beide Teile gehören nicht zu einer Leiche. Ihr zehnter Fall führt Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen auf die beiden ostfriesischen Inseln Wangerooge und Langeoog.
Harlan Coben
Honeymoon
Punkte 8/10

Es war glaube noch eine beeindruckende Wendung… spannend
Für Exmodel Laura und Basketballstar David war es Liebe auf den ersten Blick. Nach der Hochzeit scheint das Glück perfekt – bis es auf der Hochzeitsreise zur Katastrophe kommt: Bei einem morgendlichen Ausflug zum Strand verschwindet David spurlos und wird nach vergeblicher Suche zum Opfer der tückischen Strömung erklärt. Laura ist ebenso fassungslos wie ungläubig. David war Leistungssportler, ist er wirklich ertrunken? Oder steckt etwas anderes hinter seinem Verschwinden?
Nigel McCrey
Der dreizehnte Sarg
Punkte 9/10
sehr spanned und schlüssig….

Der vierte Fall für Detective Chief Inspector Mark Lapslie – Ein faszinierender, fesselnder und raffinierter Krimi von Nigel McCrery; ein Muss für Fans von Simon Beckett, Peter James und Ruth Rendell. In einem Atombunker im britischen Essex wird die Leiche eines Obdachlosen gefunden. In der Nähe stehen zwölf kleine Holzsärge, neun davon sind geschlossen.
Stephen King
Das Institut
Punkte 8/10
King in allbekannter Manier; bin mir nur nicht sicher, wie weit hergeholt das Szenario ist!

In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind
Alastair Humphrey

Punkte 8 von 10
Ein etwas anderer Reisebericht:
Zu Fuß, ausgerüstet nur mit seiner Geige und dem Plan, sich mit dem durchzuschlagen, was er als Straßenmusiker verdient – so macht sich Alastair Humphreys auf den Weg von Vigo nach Madrid.
Kevin Maher

Punkte 4 von 10
seltsames Buch, skurril:
Unschuldig und unbarmherzig zugleich: die tragische, komische, verrückte Geschichte von einem, der sich nicht unterkriegen lässtDer halbwüchsige Jim Finnegan aus Dublin….
Cesar Aira. Das Testament des Zauberers Tenor

Punkt 2 von 10
Vielleicht habe ich ja auch nichts verstanden, aber so richtig wurde ich nicht warm mit dem Buch
Thomas Harding: Future History 2050

Punkte 9 von 10
faszinierend fantasievoll wie erschreckend realistisch
Wenn das, was ein Historiker im Jahr 2020 im Berliner Landesarchiv entdeckt hat, tatsächlich so etwas wie der Hilferuf der jungen Generation von 2050 ist, der uns auf nicht nachvollziehbare Weise erreicht hat, dann müssen wir dringend etwas unternehmen. 
Salvatore Basile: die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstandes

Punkte 8 von 10
sehr unterhaltsam aber auch tragisch komisch:
Seit seine Mutter ihn als Kind verlassen hat, lebt der dreissigjährige Michele von der Aussenwelt abgeschottet im Bahnhofshäuschen eines verschlafenen, idyllischen Dorfs in Italien. Seine einzige Gesellschaft sind die liegengebliebenen Gegenstände, die er im täglich ein- und ausfahrenden Zug einsammelt und in seinem Zuhause um sich schart
Massimo Carlotto

Punkte 10 von 10
erschreckende Wahrheiten über die Insel Sardinien: “Tödlicher Staub” ist die erste Koproduktion von Massimo Carlotto mit einer Gruppe junger, sardischer Journalisten, Mama Sabot, berichtet Rezensent Steffen Richter, angeregt von dem Versuch, eine tiefgründige Recherche in der Form eines Krimi zu präsentieren: Auf Sardinien existiert ein militärisches Sperrgebiet, Salto di Quirra, auf dem Nato-Truppen ihre Waffen testen. Eine Folge dessen sei das Quirra-Syndrom: missgebildete Schafe und gehäufte Leukämiefälle.
Eva Fürst, Bluttänzer

Punkte 8 /10
interessenter Krimi..
In einem kleinen Ort im Erzgebirge wird mitten auf dem Marktplatz die Leiche einer unbekannten Frau gefunden

Thomas Meyer
Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin

Punkte 10/10
sehr unterhaltsame Lektüre…
Dave Eggers
der Mönch von Mokka

Punkte 9/10
Eine fesselnde, eine triumphale Abenteuergeschichte im Reich des Kaffees

Bill Bryson
Die Besteigung des Rum Doodle

Punkte 7/10
lustig aber für mich manchmal zu skurril …
Die Besteigung des Rum Doodle erzählt die abenteuerliche Geschichte einer Expedition im Himalaya, bei der so gut wie alles schiefgeht. Der Navigator findet nicht zum Ort des Geschehens, der Arzt ist ständig krank, und die Qualitäten des Kochs spotten jeder Beschreibung
Glendon Swarthout
The Homesman

Punkte 9/10
sehr interessant… mal was anderes!
Nebraska, Mitte des 19. Jahrhunderts. Mary Bee Cuddy lebt gottesfürchtig und allein in einer kleinen Grenzstadt in den endlosen Weiten des Wilden Westens. Der Kampf gegen die unerbittliche Natur und die Einsamkeit ist für die Frauen der Pioniere hart.
Pablo Tusset
Im Namen des Schweins

Punkte 9/10
Rezensentin Maike Albath ist sehr angetan von diesem Krimi, der sich für die Aufklärung des Verbrechens nur am Rande interessiert, aber dafür anschaulich demonstriert, dass man “der Wirklichkeit nur noch mit der Groteske auf die Schliche kommen kann.” Ihr gefällt, wie der Autor Pablo Tusset “falsche Fährten” in seine enigmatische Geschichte einbaut und sich dabei filmischer Mittel bedient. Das Ergebnis ist für Albath deutlich mehr als ein “typischer Krimi in postmoderner Manier”. Allerdings gibt die Rezensentin potenziellen Lesern eine Warnung mit auf den Weg: Für die Lektüre braucht man ihrer Meinung nach “eine widerstandsfähige Psyche”, angesichts mancher Gewaltexzesse.

Adrian McKinty: Sean Duffy Serie: Hervorragend zumindest bisher…

Lucal Bärfuss: Hundert Tage 

Naja ein ganz anderes Buch zu Entwicklungshilfe und ihre Wirkung! Toll!

Bildschirmfoto 2020-05-15 um 10.41.25

Carlos Hanimann: Elmer schert aus, ein wahrer Krimi zum Bankgeheimnis

Rudolf Elmer steigt auf, vom Arbeiterkind aus Zürich zum COO der Privat­bank Julius Bär auf den Cayman Islands. Eine Entlassung endet im offenen Konflikt. Elmer verlässt das Offshore-Paradies mit einem brisanten Gepäckstück: den gesamten Kundendaten. Die Traditionsbank ver­liert ihre teuersten Schätze: Verschwiegenheit und Vertrauen. Rudolf Elmer kostet es beinahe den Verstand. Denn Detektive verfolgen und beschatten ihn. Doch dann trifft er auf die Macher einer Website, die damals noch kaum jemand kennt: WikiLeaks. Es ist der Anfang vom Ende des Schweizer Bank­geheimnisses, erzählt von Carlos Hanimann.

Bildschirmfoto 2019-03-24 um 21.19.31

 
 

Christopher Brookmyre: Wer anderen eine Bombe baut

War’s das für Raymond Ash? An der Uni träumten er und sein Kumpel Simon von einer Zukunft als Rockstar, stattdessen hat er jetzt, mit Mitte 30, ein schreiendes Baby und einen neuen Job als Lehrer an der Backe und Simon ist seit drei Jahren tot. Kein Wunder, dass Ray seinen Augen nicht traut, als er ihn am Glasgower Flughafen sieht. Und dann geschehen auf einmal Dinge, die seltsamer und brutaler sind als jedes von Rays geliebten Computerspielen. Gemeinsam mit der Polizistin Angelique de Xavia (bekannt aus Die hohe Kunst des Bankraubs) gerät er in sich immer schneller überschlagende Ereignisse, und die beiden müssen über sich hinauswachsen, um einen Terroranschlag zu verhindern, den der ‘neue’, sehr sehr böse Simon verüben will. Nur: was ist überhaupt das Ziel der Attacke? Die Spur fuhrt in die schottischen Highlands.

… tiefschwarzer britischer Humor und blanker Zynismus

Bildschirmfoto 2019-03-24 um 21.15.10

Sally Andrew: Tannie Maria und der Mechaniker des Teufels,

In der Klein Karoo unter der Sonne Südafrikas zaubert die begnadete Köchin Tannie Maria köstliche Gerichte auf den Tisch, deren Rezepte sie in einer Lebenshilfe-Kolumne an ihre begeisterten Leser weitergibt. Was niemand weiss: Tannie könnte selbst etwas Hilfe gut gebrauchen, da sie mit dunklen Erinnerungen ringt. Als noch nicht einmal mehr ihr unvergleichlicher Venus-Kuchen sie trösten kann, tritt Tannie einer Selbsthilfegruppe bei…

Fast zu viel Essen

Bildschirmfoto 2019-03-24 um 21.13.30

Fred Vargas: der Zorn der Einsiedlerin,

„Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa.“ Tobias Gohlis, DIE ZEIT

Im Süden Frankreichs sterben mehrere Männer – angeblich sind sie dem Biss der Einsiedlerspinne zum Opfer gefallen. Allerdings reicht das Gift einer…

Bildschirmfoto 2019-03-24 um 21.09.03

Michael Theurillat: Lenz,

bildschirmfoto 2019-01-20 um 16.50.35

Lenz ist ein grossartiger universeller Kriminalroman über das drängendste Thema unserer Zeit: den Terrorismus. Kommissar Eschenbach gerät zwischen die Fronten und kämpft für die Wahrheit in einer Welt aus dubiosen Hintermännern, falschen Fährten und hochgefährlichen Verdächtigungen.

Als Kommissar Eschenbach aus seiner Auszeit zurückkehrt, ist die Welt eine andere. Tochter Kathrin ist bei ihm ausgezogen, seine Vertretung – die kühle, distanzierte Ivy Köhler – bleibt im Dezernat und sagt ihm den Kampf an. Der grösste Schock ist jedoch, dass sein alter Freund und Kollege Ewald Lenz verschwunden ist – und unter Terrorverdacht steht. Lenz soll mit seinem enormen Insiderwissen und seinen technischen Fähigkeiten die Seiten gewechselt haben. Ivy Köhler hat ihn geradezu zum Abschuss freigegeben. Da wird ein Toter in Zürich gefunden, Walter Habicht, 62, soll aus Einsamkeit Selbstmord begangen haben. Doch der Kommissar glaubt nicht daran und beginnt sich mit dem Toten fast obsessiv zu beschäftigen, ist er doch im selben Alter wie er. Als Eschenbach ein rares Goldstück aus der Wohnung des Toten ihn Ivy Köhlers Schreibtisch findet, stellt er sich gegen das Dezernat und ermittelt auf eigene Faust.

Alex Capus: Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer. Ein sehr gutes Buch!

aus https://www.buecherrezensionen.org/buecher/rezension/alex-capus-der-faelscher-die-spionin-und-der-bombenbauer.htm

bildschirmfoto 2019-01-20 um 16.47.23

Was sollte diese drei so unterschiedlichen Menschen in einem Unterhaltungsroman vereinen, und wozu? Miteinander zu tun haben weder ihre Charaktere noch ihre Professionen noch ihre Missionen noch sonst irgendetwas an oder in ihnen; keine Größe, keine Tragik ihrer Schicksale teilen sie miteinander. Allein Capus’ literarische Freiheit verbindet sie, und so lässt er sie, die einander sicherlich niemals begegnet sind, womöglich nicht einmal voneinander wussten, an einem unbestimmten Tag Anfang November 1924 zu­gleich am Bahnhof Zürich zugegen sein, ehe ihre Wege unbeeinflusst wieder auseinanderstreben wie die Bahnen der unzähligen winzigen Materiebausteinchen in einem Teilchenbeschleuniger.

Unterwegs waren alle drei im Jahre 1924. Da reist eine Dreizehnjährige mit ihren Eltern gen Marseille, um dort endlich ein gesetzteres Leben zu beginnen. Emile Gilliéron, 39, bringt die Asche seines verstorbenen Vaters zurück in dessen Geburtsort Villeneuve, um sie, wie er es ihm versprochen hatte, im See zu ver­streuen. Abiturient Felix Bloch soll Maschinenbau studieren, doch das will er auf keinen Fall. Gerade ein­mal sechs Jahre ist es her, dass der Weltkrieg Europa zermürbte, und Felix hat in den Zeitungen genug dar­über gelesen, was an der Front geschah, was die gewaltigen modernen Maschinen – Panzer, Flugzeuge, Kanonen – anrichteten. Er ist darüber Pazifist geworden, und er will etwas Schönes, Nutzloses studieren, das sich keine Tötungsmaschine »einverleiben« kann … Aber ein Zerwürfnis mit dem Vater will er auch nicht riskieren. Lange hat er über sein Dilemma gegrübelt, und eigentlich kann er ja auch nichts anderes außer Mathe, Physik und Chemie. Jetzt ist er auf dem Weg nach Zürich, um sich an der ETH für Maschi­nenbau zu immatrikulieren.

»Es wäre ein Zufall«, wenn sich im nächtlichen Zürcher Bahnhof auch nur die Blicke dieser drei Reisenden getroffen hätten, aber »ich wünsche es mir«, beschließt Capus und macht es geschehen: Emile hat gerade noch rechtzeitig seinen Bummelzug nach Villeneuve erreicht, als auf dem anderen Bahnsteig der elegante dunkelblau-goldene Orientexpress einfährt. Auf dem Treppchen des letzten Waggons hockt ein »blonder Backfisch« und gähnt hemmungslos. Während das Bild sich entfernt, macht sich Emile seine Gedanken über die Szene: Sicher ist das Mädel eigensinnig, hat sich mit ihren Eltern gestritten, hält sie für »Paviane oder Lurche«, sich selbst jedoch für die »Krone der Schöpfung«. Dabei hält sie sich nicht einmal fest, trägt viel zu luftige Kleidung, sollte wenigstens die Hand vor den Mund halten beim Gähnen … Aus den Au­gen­win­keln erspäht Emile »noch so eine Type« – einen jungen Mann, der zwischen den Gleisen am Güter­schuppen »dahinschlurft« und sich sicher vor einen Zug werfen will, »weil er zu gut ist für diese Welt. Oder zu schlecht.« Und so fabuliert der Autor prächtig weiter und weiter und weiter …

Ausgehend von jenem reizvoll erdachten Zusammentreffen, als jeder der drei Protagonisten einen winzigen Eindruck der beiden anderen auf seine Weiterreise mitnimmt, erfahren wir in jedem der vierzehn Kapitel ein neues Stück aus ihrem Leben. Capus’ Kunst besteht darin, dass er Fakten klug und kompetent zusam­men­stellt (wir lernen eine Menge über Archäologie, Kernphysik, Politik und Zeitgeschichte, orientalische Kultur, Maschinenbau, Kunsthandel …) und gleichzeitig Menschen auf amüsante, leicht ironische, manch­mal spöt­ti­sche, aber immer seriöse und respektvolle Weise porträtiert, so wie sie gewesen sein könnten. Dazu werden ihre Lebensumstände szenisch ausgebreitet, das Ambiente wundervoll koloriert, die Details perlen mit der süffisanten Wortwahl. Wir hören die kapriziöse Laura, wie sie orientalische Balladen summt, wäh­rend sie ägyptische Zigaretten raucht. Wir schauen dem geschäftstüchtigen Maler Emile über die Schul­tern, wie er auf seiner Staffelei aus den mickrigen Resten alter Fresken »ein rituelles Menschen­opfer für den Stiergott der Minoer« gestaltet oder sie zu »Campingstuhl-Schönheiten« stylt. Dann wandern wir mit ihm durch Villeneuve (»Kleine Menschen in einem kleinen Land mit kleinen Ideen, die kleine Städte, kleine Bahnhöfe und unfassbar pünktliche Eisenbahnen bauen«; »die touristische Vermarktung des Post­kar­ten­idylls bringt gutes Geld«). Wir belauschen Diskussionen zwischen den Physik-Koryphäen der Zeit von Einstein über Heisenberg und Oppenheimer bis Edward Teller, in deren Laboren millionenfachen Tod bringende Maschinen ersonnen werden und die doch auch nur Menschen sind: Die Straßenkreuzer in Manhattan haben »auch nur vier Räder wie alle Autos überall auf der Welt«, und »die Leute waren Leute. Kein Grund zur Aufregung.«

Was ist wahr, was erdacht? Egal – bei Alex Capus ist alles möglich; er stellt sich das halt mal so vor. Und wir genießen seine Biografie-Romane wie Schokoladensahnetorte …

Thomas Hürlimann: Heimkehr,

«Heimkehr» ist ein grosses Stück Literatur. Eines, das seine Leserschaft herausfordert – aber auch reich belohnt.

Bildschirmfoto 2018-12-15 um 07.56.33

Sylvain Tessonx: Auf alten Wegen… 1000 Kilometer zu Fuß durch Frankreich
Mitten in Europa existiert es noch: unberührtes, verzaubertes Land. Sylvain Tesson macht sich auf und durchwandert vier Monate lang Frankreich. Seine Sehnsucht nach Stille und Abgeschiedenheit führt ihn durch verlassene Dörfer und Landschaften, auf vergessenen Pfaden und alten Wegen, die keiner mehr kennt

Bildschirmfoto 2018-12-15 um 07.45.05

Tad Williams: Shadowmarch: Die Grenze, gute Erzählweise und auch kurzweilig, erinnert aber nur allzu sehr an Tolkien

Tad Williams_ Shadowmarch_ Die Grenze

Dr. Siri und die Geisterfrau Buch portofrei bei Weltbild.ch - Internet Explorer-14-25-02

George R.R. Martin: Planetenwanderer … super

Tuf Haviland, ist Händler und findet in den Weiten des Weltraums ein Saatgutschiff einer antiken menschlichen Zivilisation. Er bringt es an sich, und bereist fortan das Universum und versucht den verschiedenen Planeten, bei deren jeweiligen ökologischen Problemen, zu helfen. Der Planetenwanderer war ursprünglich eine Kurzgeschichtensammlung, die in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts bereits zusammengefasst wurde, und als Buch „Tuf Vojaging“ erschienen ist. Das merkt man speziell auch an der Erzählweise, die gerade am Anfang ein wenig langatmig (=und verwirrend) geraten ist und danach aber schnell sehr spannend wird. Der Hauptprotagonist ist zwar immer ziemlich zurückhaltend, beeinflusst aber Andere maßgeblich. Er hebt sich durch seine Sprechweise von den Nebenprotagonisten ab. Wenn man einen Roman soweit in der Zukunft spielen lässt, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und dieser Roman strotzt nur von Ideen und Originalität. Echt empfehlenswert

Planetenwanderer

Marin Sutter: Small World … sehr spannend

Erst sind es Kleinigkeiten: Konrad Lang legt aus Versehen seine Brieftasche in den Kühlschrank. Bald vergisst er den Namen der Frau, die er heiraten will. Je mehr Neugedächtnis ihm die Krankheit – Alzheimer – raubt, desto stärker kommen früheste Erinnerungen auf. Und das beunruhigt eine millionenschwere alte Dame, mit der Konrad seit seiner Kindheit auf die ungewöhnlichste Art verbunden ist.

Terry Pratchett: Dunkle Halunken…. kurzweilig siehe phantastik-couch

Dunkle Halunken von Terry Pratchett _ PIPER - Internet Explorer-13-39-36

Homicide: Ein Jahr auf mörderischen Straßen …erschreckend und gut

Homicide_ Ein Jahr auf mörderischen Straßen
Tatort Baltimore: In der Stadt an der Ostküste der USA geschehen innerhalb eines Jahres 234 Morde – an zwei von drei Tagen wird ein Bürger erstochen, erschossen oder erschlagen. Im Zentrum dieses Hurrikans des Verbrechens steht das Morddezernat unter der Leitung von Lieutenant Gary D’Addario. Eine kleine Bruderschaft, konfrontiert mit dem amerikanischen Albtraum. Packend, authentisch, einzigartig.

Deutschland, eine Reise, Wolfgang Büscher … super wie schon “Hartland”
Deutschland
Etwas zu umrunden heißt von alters her, es in Besitz zu nehmen. Die Legenden darüber sind zahlreich. Der Bauer etwa, der seinen Sohn um sein Land herumführt, in einem rituellen Akt: Sieh, das wird einmal dir gehören. Wolfgang Büscher hat nichts anderes getan – er hat sein Land umrundet und es sich damit angeeignet. Drei Monate war er unterwegs. Zu Fuß, per Bus, per Anhalter oder auch mit dem Schiff, wie es gerade kam. Am Rhein bricht er auf und zieht, den Grenzen folgend, 3500 Kilometer um Deutschland. Er durchstreift allzu bekannte und fast vergessene Gegenden. Immer wieder liegen mythische Orte an seinem Weg, ob Helgoland, Peenemünde oder Neuschwanstein. Und er stößt auf Charaktere, von denen er glaubte, sie seien bloß erfunden, wie den Schlossherrn, der an der böhmischen Grenze ein Doppelleben führt, oder den Schmuggler Orlando im Kleinen Walsertal. Am Ende hat Büscher ein Land erfahren, das unendlich viel eigenwilliger und sonderbarer ist, als wir alle glauben. Eine Reise wie ein lange vergessener Traum – glänzend erzählt und voller Entdeckungen.

Thomas Hürlimann Nietsches Regenschirm … naja hat mir nicht viel gegeben, viel Blablabla
Sommer 1881: Friedrich Nietzsche bricht in Sils Maria zu einer Wanderung auf, bei der sich etwas Ungeheures ereignen wird. Mit Leichtigkeit und Witz erzählt Thomas Hürlimann die Geschichte dieser Wanderung. Auf Nietzsches Spuren entführt er uns ins Hochgebirge der abendländischen Philosophie und in die Abgründe und Wunder unserer Existenz. Mit dabei: Nietzsches roter Regenschirm und ein zugelaufener Kater, von dem man allerhand lernen kann. Ein hinreißender, bewegender Text, der zeigt, wie lebendig die Philosophie und wie philosophisch, also erstaunlich unser Leben ist.
Regenschirm

Frederick Forsyth Cobra… bedenklich real, aber typisch amerikanisch
International agierende Drogenkartelle setzen pro Jahr Kokain im Wert von mehreren Milliarden Dollar um, sie werden immer größer und einflussreicher. Im Auftrag des Weißen Hauses soll der Ex-CIA-Agent Paul Deveraux, genannt die Cobra, diese Geißel der Menschheit ausmerzen: Das kolumbianische Kartell der Kartelle muss zu Fall gebracht werden. Ein für alle Mal – und mit allen Mitteln …
cobra

Frederick Forsyth Todesliste.. spannend
Die »Todesliste« ist das geheimste Dokument der amerikanischen Regierung. Es enthält die Namen derjenigen, die eine Gefahr für den Weltfrieden sind. Ganz oben auf der Liste steht »Der Prediger«, ein radikaler Islamist, der seine Anhänger dazu aufstachelt, im Namen Gottes Repräsentanten der westlichen Welt zu töten. Als es in Amerika und Europa immer mehr Opfer gibt, heißt es, seine Identität und seinen Aufenthaltsort zu erkunden, um ihn unschädlich machen zu können. Diesen geradezu unmöglichen Job übernimmt ein Ex-Marine, genannt der Spürhund.
Todesliste

Cianrico Carofiglio In ihrer dunkelsten Stunde
Eine ungewöhnliche Aufgabe für Avvocato Guido Guerrieri: Manuela, eine Studentin aus Rom, ist spurlos verschwunden, und der Polizei fehlt jeglicher Hinweis. Nun soll die Akte geschlossen werden – doch die verzweifelten Eltern bitten Guerrieri, zumindest dies juristisch zu verhindern. Schnell wird klar, dass es im Grunde aber um viel mehr geht: Guerrieri soll eine Möglichkeit finden, das unerklärte Verschwinden der jungen Frau doch noch aufzuklären. Und je mehr Guerrieri nachforscht, desto deutlicher wird, dass all jene, die Manuela gut kannten, mehr wissen, als sie sagen …
Carofiglio

Mark Billingham, Tom Thorne-Bücher
Diese Reihe wurde vor über fünfzehn Jahren von Mark Billingham gestartet. Insgesamt sind uns sechzehn Bücher zur Serie bekannt, darunter zwei lose Erzählungen und eine Kurzgeschichte. Die Reihenfolge begann im Jahr 2001. Der letzte bzw. neueste Teil der Tom Thorne-Bücher stammt aus dem Jahr 2015.

Chronologie aller Teile zu Tom Thorne

Den Auftakt der Reihe bildet “Der Kuss des Sandmanns”. Will man alle Teile der Reihenfolge nach lesen, so sollte mit diesem Buch von Mark Billingham begonnen werden. Danach erschien über vierzehn Jahre hinweg durchschnittlich alle 11,2 Monate eine Fortsetzung. Der letzte uns bekannte Band lautet “Zeit zum Sterben”.

habe “Blut der Opfer”b gelesen… sehr gut, muss noch mehr lesen!
markbill

Qiu Xiaolong, Oberinspektor Chen-Bücher
Diese Reihe wurde vor über zehn Jahren von Qiu Xiaolong gestartet. Insgesamt sind uns neun Bücher zur Serie bekannt. Die Reihenfolge begann im Jahr 2003. Der letzte bzw. neueste Teil der Oberinspektor Chen-Bücher stammt aus dem Jahr 2015.

Chronologie aller Teile zu Oberinspektor Chen

Den Auftakt der Reihe bildet “Tod einer Roten Heldin”. Will man alle Teile der Reihenfolge nach lesen, so sollte mit diesem Buch von Qiu Xiaolong begonnen werden. Danach erschien über zwölf Jahre hinweg durchschnittlich alle 1,5 Jahre eine Fortsetzung. Der letzte uns bekannte Band lautet “Schakale in Shanghai”.

…sehr interessanter Einblick
qiu

Wolfgang Büscher, Hartland… zu Fuss durch Amerika
…wortgewandt und kurzweilig, der Gegensatz zum letzteren Buch!
hartland

Mario Casella, Schwarz Weiss Schwarz
Der Journalist und Bergführer Mario Casella durchquerte auf Skiern mit dem russischen Alpinisten Alexey Shustrov die über 1000 Kilometer lange kaukasische Bergkette von Osten nach Westen.
…interessanter Hintergrund aber schlecht verpackt(Sprachstil!)
schwarz-weiss-schwarz

Edward Abbey, The Monkey Wrench Gang … super Buch, jedenfalls meine Meinung

The-monkey-wrench-gang

Jean-Luc Bannalec, Bretonische Krimis… gute Urlaubslektüre

Bretonischer

Alpsteinkrimis von Walter Burk: Haben mich überrascht… nicht schlecht

alp1 alp2 alp3

01.2016 Colin Angus, Einmal um die ganze Welt: nicht ganz so übel

01.2016: Ken Bruen, Kaliber

kaliber

kurz zum Inhalt: Die Hauptpersonen sind Inspector Tom Brant und sein Gegenspieler, ein durchgeknallter Mörder, der viel Wert auf Manieren legt. Dies klingt nicht nur originell, es ist es auch. Und vor allem, diese Idee trägt die Geschichte.

Schreibstil und Inhalt sind eher außergewöhnlich und werden die Leser des Buches Spalten. Entweder man liebt es oder man hasst es. Mir Haben in der letzten Zeit wenige Kriminalromane so viel Spaß bereitet wie Kaliber. Für mich beinhaltet Der Roman genau die richtige Mischung aus Noir, schwarzem Humor, Spannung und Zynismus. Aber das muss man mögen.

Hinzu kommt, dass das Buch hervorragend geschrieben ist und mit originellen Ideen glänzt. Die Charaktere sind allesamt bestens gezeichnet und der Plot wird nicht wie bei manch anderen Autoren nur von einer Person getragen. Zusammenfassend ist Kaliber für mich beste Unterhaltung auf hohen stilistischem Niveau.

Letztlich bin ich froh, dass ich Kaliber gekauft habe, denn es ist nicht nur gut, sondern sehr gut. Übrigens gefällt mir die weniger populäre Serie um das Team der Metropolitan Police in London sowieso besser, und hierzu gehört auch Kaliber als sechster Band dieser Reihe.

Also, zusammenfassend eine klare Kaufempfehlung mit klaren fünf Sternen.

01.2016: Joerg Maurer, Der Tod greift nicht daneben ( Alpenkrimi)


interessante Wendung…

Der Tod hat seine Hand im Spiel.
Der unheimlichste Fall von Kult-Ermittler Hubertus Jennerwein
Der siebte Alpenkrimi von Bestseller-Autor Jörg Maurer

Im idyllisch gelegenen Kurort fühlt sich Bertil Carlsson, ehemaliges Mitglied der Nobelpreisjury für Medizin, ganz zu Hause, ist seit Jahren im Trachten- und Heimatverein. Gerade hat er noch im Garten gearbeitet. Kurz danach macht seine Frau einen grausigen Fund – im großen Häcksler. War es ein Unfall? Oder doch Mord?

01.2016: Tim Parks.

mr.duck1

Tim Parks

Der ehrgeizige Mr. Duckworth

Tim Parks’ Krimitrilogie: Der Aufstieg eines skrupellosen Hochstaplers in Verona.
Morris Duckworth ist von seiner eigenen Genialität und moralischen Untadeligkeit felsenfest überzeugt. Wenn er also ein Durchschnittsleben auf unterstem ökonomischen Niveau führen muss, sind andere schuld.
Um reich zu werden und in die gute Gesellschaft Veronas aufzusteigen, schreckt er vor nichts zurück. Erpressung und Entführung, Mord und Totschlag sind manchmal einfach unvermeidlich.
Morris Duckworth kann – in aller Unschuld – einfach nicht verstehen, warum andere Leute reich sind und er nicht.
Massimina Trevisan, die reich ist, versteht – in aller Unschuld – nicht, warum sie Morris nicht auch noch haben kann.
In einem heißen italienischen Sommer brechen die beiden zu einer Reise auf, bei der alle Unschuld auf der Strecke bleibt.
 
 
 
 

10.2015: David Nicholls. Drei auf Reisen

Super Buch, kann ich jedem empfehlen!!

DreiAufReisen

( habe schon lang nicht mehr aktualisiert!)

26.05.2015: Anna Funder. Stasiland

Bedauerlich, wenn man überlegt, dass Deutschland kaum aus dem Elend 1000 jährigem Reich nun gleich in die nächste Diktatur geschlittert sind und
alles mit dem Stempel „Menschlichkeit“ etc. ( ich frage mich: „Wie viele ähnliche Schicksale nach 1945 gab es noch?“
Und da gibt es noch Leute in Deutschland die unwissend dem hinterher trauern!
Negative Rezension im Amazon sind geprägt entweder von Blauäugigkeit, Sicht durch die rosarote Brille oder gar waren die Kommentatoren selber in der Firma und entsprechend frustriert.
Natürlich ist dir Gegenwart auch nicht rosa… aber wo gibt es das schon.
Zumindest kann ich hier und jetzt das „Maul aufmachen“

stasi

22.04.2015 Christopher Brookmyre: Wer schlafende Hunde weckt: empfehlenswert, unterhaltsam

usd1694-Wer schlafende Hunde weckt_ Roman - Christopher Brookmyre - Google Books - Inter

16.02.2015 Sam Parangi: Mr.Majestic verbessert sein Karma: beeindruckend lockerer Stil
Bildschirmfoto 2015-02-16 um 19.56.20

01.2015 Arne Blum: Saubande… hat mir Spass gemacht
Bildschirmfoto 2015-02-16 um 20.01.08

2.11.2013 Peter Temple:  Wahrheit:  sehr gutes Buch …

28.11.2013 Thomas King: DreadfulWater kreuzt auf: humorvoll und eigenwillig gut ..

16.12.2013 Rachel Joyce: das Jahr, das 2 Sekunden brauchte: traurig, bewegend und gut

Juli 2014 Kuepfel/Kobr: Herzblut ( Kluftingers siebter Fall): erfrischend

Juli 2014 Jean-Luc Bannalec:Bretonisches Gold: macht Lust auf die Bretagne

August 2014 Alexander McCall Smith: Ein Kürbis für Mma Ramotswe: sanfter “Krimi” mit afrikanischen Flair
kuerbis

August 2014 Heinrich Steinfest: Die Haischwimmerin: wortgewandt …
haischwimmerin-2

September 2014 Daniel Friedman: Der Alte dem Kugeln nichts anhaben konnten: gut zum Lesen aber typisch amerikanisch…die sind die besten!
alte

September 2014 Markku Ropponen: Faule Finnen fangen keine Fische: sehr gut, spannend und witzig geschrieben
faule_fische


– verdammte deutsche… Geheimdienste in den Anfaengen

Bildschirmfoto 2015-01-18 um 12.49.58

– Marion Griffiths:”wenn der Mähdrescher kommt”. … Sonntags Lesespass!

Bildschirmfoto 2015-01-18 um 12.49.04

– Maurizio de Giovanni : Das Krokodil… spannend

Bildschirmfoto 2015-01-18 um 12.50.59

– Jochen Schmidt/David Wagner: Drüben und Drüben… naja geht so

Bildschirmfoto 2015-01-18 um 12.52.14

– Volker Klüpfel/Michael Kobr: Kommissar Kluftinger

http://www.kommissar-kluftinger.de/

– Claudio Paglieri: kein <Espresso/Schlaf/Pizza/Grappa> für Commissario Luciani

Bildschirmfoto 2015-01-18 um 13.02.14