My Italian Trip

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Zernez to Bari and Greece

Mein Trip nach Bari startet am Mittwoch (27.06.2018)
mit dem Zug geht es von Flawil nach Zernez, dann mit dem Fahrrad weiter über den Ofenpass in das Vinschgau, mal sehen wie meine Beine den Start über den Pass überstehen….

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27.06.2018

Ich bin heute morgen pünktlich um 5:12 mit dem Zug in Flawil gestartet, leider hat mir die SBB einen Strich durch die Rechnung gemacht, vielmehr irgendein Personenschaden zwischen Altstetten und Buchs. Aber was macht 1 Stunde auf 14 Tage aus!

Im Zug von Landquart nach Zernez traf ich verschieden Radler, wir kamen sofort ins Gespräch. Sie fanden es spannend so ein langer Trip, vor allem waren sie über mein reduziertes Gepäck überrascht. Wir haben uns noch herzlich verabschiedet.

In Zernez ging es dann um 9:20 wirklich los: 11:20 einen Kaffee auf dem Ofenpass und um 16:00 bin ich in Lana auf dem Campingplatz Schlosshof gelandet!

… 20 min später einen halben Liter Vino Blanka intus..und die Deutschen verlieren…. was solls!

28.06.2018

Bin um ca. 7 Uhr gestartet und immer an der Etsch entlang, ab und an konnte ich im Windschatten fahren, sind eben viele Rennradfahrer unterwegs

In Nomi in der Bar “on the Rock” direkt am Radweg gab es ein feines Tortel del Patate … ein perfekter Weg an der Etsch, wenig hoch und runter, mal auch parallel der Autobahn. Ab und an gibt es auch Raststellen für die müden Radfahrer. Gerade mache ich an einer solchen Mittagspause. Ich hoffe, das ich es noch bis zum Gardasee schaffe, sind ja nur noch 60km…

Nach 170 km in Bordolino gelandet! 1/2 Liter Weisswein wird zum Standard!

29.07.2018

nach 50km in Montova gab ein kleine Frühstück, Kaffee doppio und ein Brioche. Die Po Ebene hat mich ein wenig frustriert, jedes zweite Bauerngehöft war zerfallen. Dazu kam die Hitze und ein steiniger ungepflegter Radweg auf einem Damm ohne Schatten. Mein Wasser schmeckte wie warmer Tee! In Bondanello gab es dann Mittagessen und eine eiskalte Cola. Kurz vor Modena dachte ich, ich sollte nun ein Campingplatz finden, hatte ein wenig Pech mit der Suche und bin dann nach 160km in Modena gelandet. Hatte dann keine Chance mehr einen Zeltplatz zu finden, nun da habe ich ein kleines Hotel genommen.

30.06.2018

Bin heute ca. 7:15 aufgebrochen. In Modena war es ein bissel mühsam rauszukommem, musste noch ein paar Haken schlagen ( hatte noch so ein Außenspiegel eines jungen it. Autofreak berührt….hihihihiii). Kurz vor Mittag war ich in Bologna, grad durch. Von Umweltschutz habe die Italiener noch nie was gehört. Alle Busse mit einem fetten rauchenden Dieselrohr, auch bei manchem PKW rauchte es hinten raus….

Nach Bologna war eine Menge Verkehr auf der kleinen Strasse entlang der Idice. Scheinbar war in Monterenzio ein Celtic Festival. In la Noce hatte ich ein feines kleines Mittagessen, da findet man im Nirgendwo so was feines Essen, serviert wie ein Gourmet Essen ( Espesso ging aufs Haus). Von da an zog sich die Strasse immer mehr bergan.

Nun, nach ein paar weiteren Kilometern in der Hitze, habe ich die Change genutzt und bin in einem Agriturismo “la Cartiera di Bananda” abgebogen. Sieht gemütlich aus…

War auch eines der besten Essen hier in Italien, am Abend kamen noch andere Gäste, die um den Ruf des Kochs wussten! Beim Servieren kam die Serviertochter zusammen mit dem Koch, der Koch übersetzte ins Englische. Er war Mexikaner, ich fragte ihn, was er hier macht: Er sagte, er liebe das italienische Essen! Es war fantastisch!

Musste nichts für mein Zelt bezahlen, nur fürs Essen

01.07.2018

Bin um kurz nach 5 losgestrampelt, denn vor mir lagen einige Pässe, nach Frassinetta, über den Giogo di Scarperia, weiter nach Stia und der letzte nach La Verna. Wahnsinnig anstrengend … Habe paar kleinere Pausen eingelegen müssen und Wasser gekübelt… außerdem weil Sonntag ist, haben die Italiener nichts anderes zu tun, als über die selbigen Pässe zu düsen. Gut ist, dass man die Motorräder schon von weitem hört, da kann man sich drauf einstellen!

In Chiusi della Verna , ( in der Nähe von La Verna – Franciscan Sanctuary) gab ein Campingplatz (http://www.campinglaverna.it/) , der zwar nette Angestellte hatte, aber die Sauberkeit war nicht so weit her, aber man ist ja nicht zimperlich. Essen und Wein entschädigt wieder für all die Strapazen. In der Nacht hatte ich leicht gefroren, müsste mir noch Socken und meine Windjacke überziehen.

Tag zu Ende und knapp über 700 km auf dem Tachometer, brauche nun Pflege

02.07.2017

Bin früh gestartet, ich wollte unbedingt mal Assisi sehen, also auf nach Assisi. Gesehen hab ich es, aber bin dann noch weiter zum Campingplatz “Pian di Boccio” gefahren. Die Massen von Touristen, die mit Bussen rum chauffiert werden, haben mich ein klein wenig gestört also schnell weg. Ausserdem mit dem Rad so einfach durch Assisi zu schlendern ist unbequem und das Bike irgendwo hinstellen, habe ich auch nicht machen wollen!

Das waren heute so ca. 150 km. Auf dem Campingplatz habe ich mir ein bescheidenes Abendbrot und eine Flasche Wein gegönnt! Der Haus und Hofmeister hat auch noch ein Torx 15 in seiner Werkzeugkiste gefunden, so konnte ich den Schalthebel wieder fest montieren, denn der hatte sich gelockert.

Nachtrag: Also mal einen kleinen Eindruck der Infrastruktur: schlechte Straßen, wenn geflickt, dann aber miserabel, zwischendurch gibt es mal gute Abschnitte…

Italiener reden nur mit der Hube… naja wenn ein Auto einen Aussenlautsprecher hätten es die Italiener erfunden!

03.07.2018

Bin heute jedenfalls in L’ Aquilia gelandet. Der Pass über Stella di Corno war die schönste Strecke, wohl aber anstrengend. Die Städtchen Terni und Rieti sollte man tunlichst meiden. Zum Glück haben die SS Strassen Seitenrändern.

Bin dann nach 140km in einem B&B abgestiegen. Schade, dass ich nicht Italienisch reden kann, die 2 alten Herrschaften wollten unbedingt erzählen.

Bis jetzt also insgesamt 1004km

04.07.2018

Nach 120km gefühlte bergan Fahrt, bin ich glücklich in Roccaraso, ein Skigebiet in den Abruzzen angekommen.

Unterwegs habe ich auch mal eine Straßensperre ignoriert und 10km weiter hatte ich Glück, als grad der Straßenbauer das Gate verschließen wollte, na der hat sich gewundert…, dann hatte ich ca. 30km Strasse für mich… Lustig.

Durch die Hitze ist aber alles schwieriger und ich fahre halt angemessen und trinke wohl das Wasser ohne Unterbruch.

Nun sitze ich hier und genieße ein Peroni und halte einen kleinen Schwatz mit einem jungen Italiener soweit es eben geht!

Am Abend Pasta und Wein

05.07.2018

Bin heute morgen gemütlich losgefahren, ging ja auch Berg ab. Aber so gemütlich sollte es nicht bleiben. Habe aus versehen einen kleinen Umweg gemacht. Auf der SP 86 an Forit del Sannio, Roccasicura, Civitanova del Sannio, Duronia und Torella del Sannio. Kleine Strassen manchmal einfach weg gebrochen oder richtig aufgerissen, mit dem Velo kommt man da vorbei. Dann freut man sich, wenn man einen Brunnen findet, denn heiss war es trotz den Bergen. Endlich in Campobasso angekommen habe ich 2h gebraucht, was zum Übernachten zu finden, das eine gibt es nicht, das andere ist eine Baustellenruine usw.

War jedenfalls der anstrengendste Tag!

60.07.2018

Das Hotel San Giorgio in Campobasso hatte mal wieder feines Schwarzbrot, schon dafür hat es sich gelohnt.

Nach Foggia ist es an und für sich eine richtige Rennstrecke, nur verwechseln die Italiener den Begriff Galleria, oder ich bin des italienischen nicht mächtig! Aber einen Galeria ist in Italien ein Tunnel! Ich war um mein Rücklicht froh und mitten in den 1.3km war es wirklich stockdunkel! Hatte noch einen netten Italiener hinter mir, er hat mir “Licht gemacht” Naja habe es geschafft, ging ja bergab mit 50km/h

Eine Einöde zwischen Foggia und Margherita di Savoia, kann es niemandem empfehlen!

Grad geht hier ein Gewitter nieder!

Frankreich und Belgien gewinnen… Die besten halt

08.07.2018

Sitze grad beim MC Donald, mal sehen, wie da da Frühstück ist.

Habe die letzten 2 Tage nichts gemacht, bin ja viel zu früh hier unten, war aber auch schwer zu berechnen und voraus zu sehen!

Time to Relax und auf dem direktem Weg nach Bari!

3 Tage in Bisceglie (Barletta-Andria-Trani) auf dem Camping Brezza Tra Gli Ulivi, mit Pool und gutem Restaurant. In Bari dann ein Stadtrundgang und dann mit der Fähre weiter nacht Patras

11.07.2018

Konstantinos, ein Besitzer einer gemütlichen Bar am Bahnhof von Rios

Griechenland

Parus ist ja nicht schlecht, wenn der viele Verkehr durch die Mietwagen und die Töfflis der vielen Touristen nicht wären. Hier könnte einiges besser laufen und in den engen Gassen, wie auch schon auf dem Festland vor allem in Pilion an der Ostküste, parkieren die Autos wo sie wollen, da wird einfach der Warnblinker eingeschaltet und das wars!

Santorini ist so richtig ein Ablöscher, wieder viel Verkehr und noch viel mehr Touris, naja bin ja auch einer aber ich miete hier nichts. Santorini ist völlig überbewertet!

Alles in allem: Griechenland hat einiges zu bieten, war wahrscheinlich nicht das letzte Mal hier. Abgesehen der Probleme mit der Infrastruktur ( alle Strassen ausser den Autobahnen, auf den kein Grieche fährt, da sie zu teuer für sie sind!), den streunenden Hunden ( hausgemachtes Problem ), dem Chaos an den Fährhäfen, nicht gut für mich!

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Von Pilion nach Piräus, ein Tag Besichtigung der Akropolis, weiter mit der Fähre nach Parus, 5 Tage hier bei 30 grad und ab und an ein Gewitter

Von Olympos Beach nach Pilion, nettes Städtchen Litochoro, von dort kann man direkt zum Refugio Prionia fahren und eine Wanderung zum Füße des Olymp ca. 2.5h ein Weg machen.

Halbinsel Prilion bieten nette Strände und ein abwechslungsreiches Hinterland

Von Patras in die Vikos Schlucht weiter zu den Meteora Klosters

5h. Stunden Wanderung durch die Schlucht und eiskaltes Bier, bei 35 Grad in einem Campingplatz in Kalambaka mit Pool


Part 1


Part 2


Part 3


Part 4

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